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2.3 Alltägliche Konflikte und Diskriminierung in demokratischen Gesellschaften

Ein Kernpunkt der Qualität von demokratischen Gesellschaften ist immer auch der Umgang mit Konflikten im Alltag, insbesondere wenn Minderheiten im Spiel sind. Im Workshop soll ein besonderer Fokus auf Formen der Diskriminierung liegen, die überall stattfinden können (in der Familie, auf der Straße, im Supermarkt, Online usw.). Dazu wollen wir zunächst begrifflich sensibilisiert werden und den Umfang von Diskriminierungsformen kennenlernen. Anschließend werden Situationen und Settings gesammelt (z.B. Rassismus, Homophobie, Sexismus, Cybermobbing usw.), die für den Hauptteil des Workshops vorbereiten sollen.

Zusammen wollen wir uns kreativ-darstellend und handlungsorientiert mit eigenen Diskriminierungs-Situationen auseinandersetzen. Dabei entwickeln wir mehrteilige Szenen, die einerseits einen Konflikt sowie verschiedene Szenarien der Auflösung darstellen sollen. Wir werden mehrere Lösungen und Szenarien couragierten Handelns anbieten, die hinterher zur Diskussion gestellt werden. Dabei können wir uns an folgenden und weiteren Fragen orientieren: Welche Handlungsmöglichkeiten kennen wir? Und welche würden wir in die Tat umsetzen? Wie kann man Diskriminierungsformen begegnen? Wie kann man seine Meinung dazu äußern? Welche Wege gibt es, im Netz zu reagieren?

Die szenischen Darstellungen sollen als Foto-Stories (mit Sprechblasen, rotem Faden = Script, Erklärungstext, Rollenvergabe etc.) festgehalten werden und auf einer kostenlosen Homepage (www.jimdo.com) veröffentlicht werden. Eine Gruppe der Teilnehmenden wird sich vornehmlich um die Gestaltung der Homepage kümmern (max. 4 Personen), während 2-3 weitere Gruppen ihre Foto-Stories erstellen.

ReferentInnen: Isabel Link, Julian Kasten (freie Medienpädagogen)

Workshopsprache: Deutsch

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