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Die Welt ein Dorf? Unsere Umwelt, unsere Energien


Nachhaltigkeit. Der Begriff schwirrt überall herum, z.B. bei den „nachhaltigen Wochen“ im Supermarkt. Beim Kauf eines nachhaltigen Produkts habe ich also etwas Gutes für die Umwelt getan. Ist das wirklich so? Oder doch alles nur „Greenwashing“, wie die französische Reggaeband Tryo schön besingt. Klar ist, dass unser Handeln Folgen für die Umwelt und damit auch für den Menschen hat. Und das über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Was genau sind denn aber eigentlich die Folgen? Ölkatastrophen und Tiersterben? Wassermangel? Überschwemmungen und Dürren? Die Schaffung eines ökologischen Bewusstseins – und zwar nicht nur in Europa – ist nötig, um gravierende Folgen zu verhindern. Greenwashing? Nachhaltigkeit? Atomstrom versus erneuerbare Energien? Was bedeutet das alles aber konkret? Wer kann mir hier Hilfestellung geben, damit ich selbst aktiv werden kann?

Raumplan für die Workshops in der Oper:
Grundriss Oper Parkett mit Speedlabs
Grundriss Oper Rang mit Speedlabs

Wenn dich dieses Thema interessiert, vermerke es bei deiner Anmeldung!

Moderation der Themenstraße: Sandra Schenk

1. WORKSHOP “INFORMATION”

Referenten:
– Marco Niedorf, Stadtgarten Connewitz, Ökolöwe, Umweltbund Leipzig e.V.;

Ökologisch-alternative Brachflächennutzung im urbanen Raum
Häuserlücken, ungenutzte Brachflächen, triste Flecken mitten in der Stadt – nicht selten haben solche „Lost Places“ großes Gestaltungspotential für gemeinnützige Projekte. Ob ein Nachbarschaftsgarten, ein naturnaher Umweltbildungsstandort, eine Bühne im Grünen oder einfach eine kleine Oase zum Erholen: In diesem Workshop sind eigene, originelle Ideen gefragt! Überlegt euch, was für ein ökologisches Projekt ihr mitten in der Stadt auf die Beine stellen würdet. Gemeinsam gehen wir dann den Fragen nach, wie realistisch eine Umsetzung wäre und mit welchen Herausforberungen u.U. zu rechnen ist.

Sebastian Walter, Grüne Jugend Sachsen

Die Macht des Konsums – Wird der Supermarkt zum Wahllokal der Zukunft?

Jedes Jahr werden in Deutschland Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,7 Billionen Euro verkauft. Hingegen dürfen Erwachsene gerade mal alle vier bis fünf Jahre wählen gehen. Wir stellen uns die Frage: Wird der Supermarkt zum Wahllokal der Zukunft, wo die Zukunft unserer Erde entschieden wird? Welchen Einfluss auf das künftige Gesicht unseres Planeten haben wir mit unseren Kaufentscheidungen wirklich? Und was haben Schokolade, Jeans und das Bankkonto mit Ökologie zu tun? Nach einer kurzen Einführung in das Thema wollen wir gemeinsam erarbeiten, was wir mit einem bewussteren Kaufverhalten für eine ökologisch und sozial bessere Erde bewirken können.

SPRACHE: Deutsch
TERMINE: DONNERSTAG, 14.45 und 15.30 Uhr und FREITAG, 09.30 Uhr

2. WORKSHOP “DIALOG”

Referent_innen:
– Corina Ostafi, Theodor-Heuss-Kolleg
– n.n.


Thema des Workshops ist das umstrittene Goldminenprojekt in Roşia Montană, ein kleines Dorf in den Westkarpaten (Rumänien). Für eine riesige Goldmine müsste das kleine Dorf erheblichen Schaden leiden. 16-Jahre lang sollen dafür jährlich 13.000 Tonnen hoch giftigen Zyanids für den Gold- und Silberabbau verwendet werden – 13x mehr als in allen Minenprojekten Europas zusammen – sowie 4 Bergspitzen abgetragen werden. Die Zerstörung wäre sogar aus dem All sichtbar. Die Empörung darüber ist groß. Seit dem 1. September finden deshalb in ganz Rumänien und im Ausland Demonstrationen dagegen statt. Weit über 40.000 Menschen gingen bei einzelnen Demonstrationen in Rumänien auf die Straße.

– Petr Petrik, „Trees in Cities“

Trees mirror history of town and, inter alia, provide many services for city inhabitants. They can be an outstanding object to educate people and raise biodiversity awareness. The aim of this project is to organize in any European cities series of workshops, exhibitions, competitions and other various actions on environmental education on trees in bigger cities.

SPRACHE: Englisch
TERMINE: DONNERSTAG, 14.45 und 15.30 Uhr und FREITAG, 09.30 Uhr

3. WORKSHOP “INTERVENTION”

Referent:

– Christian Schulz
Anti-Atom-Bewegung, Stuttgart 21, Occupy, ACTA, Gezi Park… Sei es in Stuttgart, Berlin, Rio, Kairo oder Istanbul: überall auf der Welt gehen zurzeit junge Menschen auf die Straße, um gegen die scheinbar übermächtigen Konzerne und den Staat zu protestieren – überwiegend friedlich.

Neben klassischen Demonstrationen entstehen dabei oftmals innovative und kreative Protestformen, die sich von der Masse des Protests abheben, eindrucksvolle Bilder kreieren und dabei helfen die gewünschte Protestbotschaft zu visualisieren und weiterzutragen. Demonstrationen, Mahnwachen, Onlinepetitionen, Flashmobs, Adbusting, Street Art… Die Möglichkeiten Protest zu äußern sind vielfältig.

Ihr wart selber schon einmal auf einer Demo oder habt andere Protesterfahrungen gesammelt? Ihr wollt selber aktiv werden, wisst aber noch nicht genau wie? Im Workshop wollen wir gemeinsam die Möglichkeiten und Grenzen von Protestaktionen ausloten und anhand eurer Erfahrungen diskutieren.

Der Referent:
Christian Schulz engagiert sich seit rund 12 Jahren ehrenamtlich als Umweltaktivist, Aktionskletterer und -trainer. Als Experte für friedliche Protest- und Interventionsformen arbeitet er u.a. auch als selbstständiger Berater für NGOs. Im Rahmen seiner Diplomarbeit (Stadt- und Regionalplanung / TU Berlin) forscht er aktuell zum Thema Bürgerbeteiligung und -protest.

SPRACHE: Deutsch
TERMINE: DONNERSTAG, 14.45 und 15.30 Uhr und FREITAG, 09.30 Uhr
Veranstalter in Zusammenarbeit mit



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